Uhhh, ein wunderbares Gefühl unseren bushcruiser und unser rollendes Zuhause wieder zu haben. Unser Platz auf dem Camping bei Mali war der perfekte und sichere Ort für unseren Abstecher in den Süden. Überglücklich, alles steht noch an seinem Platz und die freundliche Dorfbewohner heissten uns willkommen.
Und so liessen wir die bushcruiser’s Räder rollen Richtung Norden. Es ging ja jetzt quasi auf den Heimweg. Oh mein Gott, um die 800 km der Küste Mauretaniens entlang. Die asphaltierte Strasse mal mehr schlecht, mal recht. Viele Schlaglöcher, unzählige Polizeikontrollen, gesamthaft 29 Fiches haben wir gebraucht, 9 tote Kamele an der Strasse, viele verrückte Überholmanöver. Durch Nouakchott, der Hauptstadt, mussten wir notgedrungen nochmals durch. Da gab es kein Entkommen!! Nun, an dieser Stelle muss ich meine Meinung zu dieser Metropole etwas revidieren, denn alles erschien uns beim zweiten Mal natürlich etwas vertrauter und somit um einiges „netter“. Genialer ruhiger Übernachtungsplatz alleine an der Beach im Nirgendwo. Und mit dem Erspähen der Geleise des rollenden Erzzuges in der Ferne schloss sich der Kreis unserer Mauretanien-Route. Unserer Erfahrung nach die Grenze wieder morgens zu meistern, daran wird nichts mehr geändert. Wir sind frisch, die Zöllner sind frisch und dies lässt unnötige Stressfaktoren aussen vor!! Und so rollten wir ohne jegliche Probleme und schon fast in Rekordzeit über die Grenze in unser letztes Land. Die Westsahara hat uns wieder und wir, wie könnte es anders sein, den Wind samt gröbsten Sandsturm !! Und wie heisst somit unser Credo 😉? Yesss, mach den Wind zu deinem Freund !!!























