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Der Weg ist das Ziel

Von der Mittelmeer-Küste über Alexandria nach Cairo



Von Siwa gings geradlinig rauf an den für uns nördlichsten Punkt von Afrika…

Von Siwa gings geradlinig rauf an den für uns nördlichsten Punkt von Afrika, nach Marsa Matruh. Dieser Küstenabschnitt bis nach Alexandria ist das Urlaubsparadies für alle Ägypter. Es reiht sich ein Resort nach dem andern und es ist kaum vorstellbar, was hier in der Hochsaison abgehen wird. In Marsa Matruh befinden sich die schönsten Strände am Mittelmeer mit kristallklarem Wasser und schneeweissen Sandstränden. Umso näher man nach Alexandria kommt umso verschmutzter wirken die Strände und man riecht förmlich die heranrückende Grossstadt. Alexandria hat uns sehr positiv überrascht, denn mit seiner Promenade und den verschiedenen Souks und Restaurants ist ein gewisses Flair zu erkennen. Die Leute sind sehr offen und man kann ohne jegliche Belästigungen durch die Strassen schlendern. Wir genossen Alexandria sehr und schafften es sogar im Passbüro unsere Pässe zu verlängern, was uns „nur“ einen halben Tag kostete !
Weiter ging es nach Cairo, in die grösste Stadt Afrikas. Giseh mit seinen Pyramiden, das National-Museum, der Nil mit seinen Inseln, die verschiedenen Souks, die Hektik auf den Strassen mit dem riesigen Autogewühl, das ist Cairo. Das National-Museum von Cairo ist eine absolute Wucht ! Man kann sich nicht vorstellen, wie viele noch so gut erhaltene Exponate, die doch die meisten 3000 bis 5000 Jahre alt sind, hier ausgestellt werden. Die Räume von Tut Ankh Amun, mit seinen immensen Schätzten, stellt mit Sicherheit das Highlight von diesem wirklich einmaligen und für uns Leihen mehr zum Staunen als zum Verstehen gestaltete Museum dar. Als letztes Besuchziel hieben wir uns die grossen Pyramiden von Giseh auf. Wir hatten das grosse Glück, da es wirklich fast keine Touristen hat, uns noch am späten Nachmittag eines auf 150 Eintritte limitierten Tickets der Cheops Pyramide zu ergattern. Durch den schmalen Gang kriechend sieht man erst die gewaltigen Massen, die hier von Menschenhand verschoben wurden. Man fühlt sich richtig klein in diesem riesigen von Stein gefüllten Monument, das mit einer Perfektion gebaut wurde, die selbst heute schwer zu erreichen wäre.
Wir genossen die Tage in der Grossstadt sehr, aber wir freuen uns auch wieder auf ländliche Gegenden, vor allem auf die Küste am roten Meer und die Wüste Sinai.

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