{"id":1653,"date":"2018-05-06T20:45:50","date_gmt":"2018-05-06T18:45:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bushcruiser.ch\/?p=1653"},"modified":"2018-12-13T10:21:16","modified_gmt":"2018-12-13T08:21:16","slug":"besuch-aus-der-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bushcruiser.ch\/?p=1653","title":{"rendered":"Die Tage sind gez\u00e4hlt!&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Besuch aus der Heimat\u2026<\/strong><\/p>\n<p><strong>macht uns die namibische Immigration wohl einen Strich durch unsere Pl\u00e4ne?&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Wir durften nochmals Besuch aus der Schweiz erwarten und freuten uns riesig Familie Rodel in Sesriem zu treffen. Toll, ein grosses Wiedersehen so weit in der Ferne in Africa. Wir nahmen uns Zeit, das wundersch\u00f6ne Namibia ihnen etwas n\u00e4her zu bringen und genossen die vielen Stunden in vollen Z\u00fcgen. F\u00fcr uns bekannte, aber auch noch unbekannte Ecken wie z.B. Spitzkoppe und Brandberg warteten auf uns und die Zeit verging im Fluge und schon mussten wir zur\u00fcck d\u00fcsen nach Otji., denn die Schule wartete auf Alessandra. Das grosse Mini-Mosaik wurde aufgef\u00fchrt, f\u00fcr dieses die Kids schon seit Monaten probten. Eine Sequenz aus dem neuen Harry Potter wurde von Great 6. and 7. aufgef\u00fchrt, das Fest war wieder einmal top organisiert und z\u00e4hlt zu dem Highlight des Jahres.<\/p>\n<p>Und da war da noch eine Sache, die uns bereits mehr als eine Woche besch\u00e4ftigte. Neu ist es so, dass man pro Kalenderjahr nur noch f\u00fcr 90 Tage ein Touristenvisum bekommt. Wir wussten also schon bei unserer Einreise, dass wir eine Verl\u00e4ngerung brauchen. Und unser Visum-Antrag wurde abgelehnt!!! Unsere Ems\u00e9 Brower von einer Agentur in Windhoek teilte uns dies allerdings etwas versp\u00e4tet (vielleicht auch zum Gl\u00fcck) mit, so dass unsere Visas bereits ausgelaufen waren. Facts, wir sind illegal im Land! Wir entschieden uns, nicht Hals \u00fcber Kopf nach Windhoek zu reisen, denn wir wollten nichts unversucht lassen und um einen zweiten Antrag k\u00e4mpfen. Und, falls wirklich alles definitiv abgelehnt wird, k\u00f6nnen wir das Harry Potter sowieso gleich vergessen! \u00abNo risk no fun\u00bb, hmm!!! Wohl war uns zumindest nicht, aber uns schien es das Beste, als Familie zu erscheinen und die Sache zu kl\u00e4ren. Der Freitag, der 13. sollte unser Gl\u00fcckstag werden. Die erste Lady wollte von uns gar keine Erkl\u00e4rung h\u00f6ren und sie meinte ganz klar, dass 90 Tage mehr als genug sei, um dieses Land zu bereisen und schickte uns gleich zu ihrem Boss. Der Beamte war dann auch nicht wirklich erfreut und zeigte sich von seiner absolut arrogantesten Seite. Peters glorreiche Erkl\u00e4rung, wir wollen noch den S\u00fcden Namibias bereisen und der Fish River Canyon \u00f6ffne ja erst am 15. April f\u00fcr die wundersch\u00f6ne Wanderung, kapitelte er erst als schlechte Planung unsererseits ab. Irgendetwas schien ihm dann doch noch sympathisch an uns zu sein und er empfing uns zumindest pers\u00f6nlich in seinem B\u00fcro. Wir erkl\u00e4rten ihm offenbar glaubhaft, dass wir nicht arbeiten und kein Business betreiben in Namibia und nur \u00abTraveller\u00bb sind und falls wir das Visum nicht bekommen, wir die Zeit nicht in Namibia verbringen werden, sondern dann halt in S\u00fcdafrika oder Botswana. Und schau her, er \u00e4nderte seine Meinung und gab uns sogar 30 Tage. We are so happy! Und das nach vier Stunden Hartn\u00e4ckigkeit. \u00abWe love Namibia\u00bb das sagten wir gerne bei der Verabschiedung und er w\u00fcnschte uns \u00aball the best\u00bb mit einem L\u00e4cheln auf seinem Gesicht!&nbsp;<\/p>\n<p>Die letzten zwei Wochen vergingen dann wie im Flug. Alessandra hatte ihre \u00abTrimester examen\u00bb, wir genossen wieder das Farmleben mit viel Arbeit, Alex und Sabine waren mal wieder f\u00fcr einen Schwatz zu haben und das Weekend verbrachten wir im Waterberg Plateau, gerade vor unserer Haust\u00fcr. Und langsam mussten wir auch von all unseren lieb gewordenen Menschen Abschied nehmen in und um Otji. Das Abschiednehmen fiel wirklich nicht leicht, die Kinder und Lehrerschaft der PSO verabschiedeten Alessandra sehr emotional und pers\u00f6nlich und die Tr\u00e4nen konnten nicht ganz unterdr\u00fcckt werden. Wir durften in diesen 3 \u00bd Monaten hier in Otjiwarongo viele neue Begegnungen mit lieben Menschen machen und diese bereichernde Zeit wird uns unvergesslich bleiben. Ach, wie werden wir unsere Farm vermissen, das Stachelschwein, das uns jeden Abend besuchen kam, unseren Mt. Hohenfels, die Hunde, die unsere treusten Begleiter auf der Farm wurden, die grosse Weite und tollsten Sonnenunterg\u00e4nge und unsere Jogging- und Walkingrunden mit den vielen Gnus und Str\u00e4ussen. Und vor allem die vielen Freundinnen und Familien der Schule und das ganze Team der Weavers Rock Farm.<\/p>\n<p>An einem unserer letzten Schulweg-Drives vor unserer Abfahrt entdeckten wir wieder mal vier Giraffen und ein Zebra\u2026. und ach ja so nebenbei, gestern Morgen auch noch einen Leoparden! Wow, das ist unser Africa\u2026<\/p>\n<p>Jetzt geht\u2019s auf Reisen. Wir hatten noch genau 10 Tage, die wir in Namibia bleiben durften. Alles musste durchgeplant werden, um noch m\u00f6glichst viel vom S\u00fcden zu ergattern.<\/p>\n<p>Das grosse Highlight war dann sicher unsere 4 Tages Tour mit dem Kanu auf dem Orange River, dem Grenzfluss zu S\u00fcdafrika. Die tolle Landschaft auf dem Wasser zu erleben, unvergesslichen Lagerfeuerspiele und -gespr\u00e4che mit andern namibischen Familien, den Ger\u00e4uschen der Vollmondnacht zu lauschen und die Stille auf dem River\u2026 Es hat all unsere Erwartungen total \u00fcbertroffen! Eifach mega m\u00e4ssig sch\u00f6n! Und dann als guter Letzt noch den absolut genialen Fish River Canyon, der mit seinem Ausmass von 190 km in der L\u00e4nge und 16 km Breite nur wenig seinem grossen Bruder im Westen unterlegen ist. Als uns dann am Canon Roadhouse noch unsere neu gewonnen Freunde Inge und Heiko mit Dania von der Klaarwater Farm in der N\u00e4he von Okakarara in die Arme liefen, dachten wir f\u00fcr uns, wenn das kein gutes Omen ist? Namibia soll uns wohl in allerbester Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p>Mit namibischen Gl\u00fcckw\u00fcnschen in ein neues Land zu reisen, das bringt uns bestimmt Gl\u00fcck \ud83d\ude0a!<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besuch aus der Heimat\u2026 macht uns die namibische Immigration wohl einen Strich durch unsere Pl\u00e4ne?&#8230; Wir durften nochmals Besuch aus der Schweiz erwarten und freuten uns riesig Familie Rodel in Sesriem zu treffen. Toll, ein grosses Wiedersehen so weit in der Ferne in Africa. 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