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Der Weg ist das Ziel

Über die Anden in den Dschungel

Nach unseren herrlichen Tagen an der Pazifikküste

nahmen wir wieder einige Höhenmeter zu den Anden unter die Räder. Von Arica aus fuhren wir hoch nach Putre und weiter in den Lauca-NP. Einmal mehr wurden wir überwältigt mit einer genialen Vulkanlandschaft und die 6000er Schneevulkane zeigten sich in voller Pracht. Die Grenze Boliviens auf 4500 m war kein Problem und im Sajama-NP verbrachten wir unsere erste bolivische Nacht. La Paz ist eine Faszination, und in dieser Mega-City auf knapp 4000 m durften wir erstmals die indige lebendige Lebensweisen erfahren. Die Gegensätze könnten nicht grösser sein, einerseits die zivilisierte Hektik einer Grossstadt und auf der anderen Seite die traditionelle Kulturstätten. Mamas, die ihre Kinder am Rücken tragen und fürs Überleben der Familie vieles auf sich nehmen. Unsere Abstecher nach Rurrenabaque in den Madidi-NP war für uns dann nochmals ein grosser erweiterter Eindruck mehr, um von diesem tollen Land noch eine andere Seite kennen zu lernen. Auf unzähligen Wanderungen und per Boot erkundeten wir den Urwald Boliviens. Vögel, Papageien, Affen, Kaimane, Tarantulas und das Pirana-Fischen, es war unbeschreiblich. Vor allem aber die Nächte im Urwald mit der gewaltigen Geräuschekulisse werden wir drei nie mehr vergessen. Der Flug zurück nach La Paz vom Urwald durch die 6000er, in 45 Minuten die kompletten Klimazonen erleben, war etwas ganz besonderes. Weiter ging es an den berühmten und höchsten schiffbaren See der Welt, an den Titicacasee. Wir erlebten erholsame Tage, aber auch spannende Erlebnisse auf der Insel Sol, wo der Ursprung des Inkareiches ist, wie auch bei den Uros, die auf Schilfinseln ihre ganz spezielle Kultur mehr oder weniger abhängig von den Touristen noch leben.
Peru, was wir schon von Trujillo und Lima her kennen, wollen wir nun unbedingt noch auf dem Hochland kennenlernen.

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Thema von Anders Norén