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Der Weg ist das Ziel

Der Regen, das grosse Abenteuer

Afrika das grosse Abenteuer….

Das grosse Abenteuer in Afrika kann man erst richtig mit dem grossen Regen erleben !

Ab Neujahr fing es so richtig an mit der Nässe. Länger schlafen war angesagt, denn es regnete. Die Quittenkonfi zum Neujahrsfrühstück von Martha war der grösste Aufsteller des Tages. Schneller Abwasch war angesagt und nichts wie weg !; auf der Suche nach Besserung.
Im Liwonde-NP gings dann richtig los. Game-Drive bei schlammigen Pisten, unser bushcruiser wurde so richtig gestresst. Hei, so ein Glück!; Hippos und Elefanten haben wir gesehen, ja ihnen gefällt dieser Badeplausch.
Kochen bei Regen ist nicht so das genialste. Der Koch beim Camp. machte dem Peter das Nachtessen so schmackhaft, da kann man unmöglich widerstehen. Gut war es….. aber es kam noch besser. Ein Schluck Jack Daniels soll es richten….. soll ……
Der Darm meldet sich schon bald inmitten der Nacht. Bei Regen das weitentfernte Hüsli aufsuchen ist nicht so das Wahre, aber was solls, es gibt keinen Ausweg. Mit der grossen Taschenlampe unter dem Arm ist man für jedes Hindernis gerüstet. Doch so richtig gemütlich konnte es nicht werden, denn schon bald gestellte sich jemand netter dazu. Eine kleine Schlange, ja nicht so gross, so um die 60 cm, ……Schitt, nichts wie weg…….!
Erst zwei Stunden später …… Der „Dünnpfiff“ meldet sich erneut. Ist mir der Busch doch noch sympathischer, trotz Regen !
Doch auch da ist man nicht alleine. Elf Moskitos fallen über mich her. (Wie die mich wohl lieben müssen).
Auf meine Frage am Morgen meinte der Koch ganz selbstbewusst: „Ja wir haben viele kleine schwarze Mambas hier, speziell wenn es regnet !!! “ (Ach ja, wenns weiter nichts ist). (Der Schlangen-Martin von der TinLine hat uns ja gewarnt !)
Nun, wir geben nicht auf….. Im Norden muss das Wetter wohl besser werden.
Die Strasse wird langsam zum Fluss und auf der noch „guten Teerstrasse“ füllen sich die Schlaglöcher immer schneller mit Regenwasser ! Doch wir wollen das Cape Maclaer bei Sonnenschein sehen. Also legen wir mal einen zweitägigen Stopp ein, um diese Regenfront zu überbrücken.
Ach, wie lieben wir es, das Frühstück in der Führerkabine zu speisen ! Das Grillieren bei Regen ist auch absolut kein Problem, denn mit zwei Stühlen und einer Regenjacke hat es Peter voll im Griff, das Steak „well down“ zu kriegen. Da genehmigen wir uns doch zur Erhaltung der guten Laune ein Gläschen Rotwein….. Ja, und das Schlafen im Dachzelt bei Regen ist so beruhigend….. es ist langsam feucht und wir immer nässer….. !
Aber wie gesagt, wir geben nicht auf: Cape Maclaer wird langsam zum Cape MacRain.
12 km vor unserem Ziel kommt die gute Nachricht, dass wieder einmal die berühmt berüchtigte Brücke fehlt, die in der Nacht zuvor weggeschwemmt wurde. No way to the Cape…. Super, genial, absolut spitzenmässig.
Es sind nur 150 km wieder retour auf den „Highway“, aber da ja die Strasse so gut ist….. also überhaupt kein Problem !!!
Nun sind wir in der Hauptmetropole von Malawi, in Lilongwe…..
Hei, ond es scheffet ned e mol !!!!

PS: Uns wäre echt lieber, es wäre nur ein böser Traum gewesen !

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