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Der Weg ist das Ziel

Colorado

Colorado hat uns mit seinen Gegensätzen total überrascht und überwältigt. Doch alles mal schön der Reihe nach….


Als erstes steuerten wir die Great Sand Dunes im Süd-Osten Colorados an. Da durften wir uns im grossen Sandkasten so richtig austoben, den Sonnenuntergang und die wunderbare Kulisse von unserem Nachtlager aus geniessen. Uns kleinen Wüstenfreaks gefiel es hier natürlich ausgezeichnet gut. Weiter wollten wir von da über die Rocky Mountains nach Ourey… Ja, und das stellte sich schon bald als grosses Abenteuer heraus. Was auf der Karte als kurze 4×4 Route beschildert war, wurde immer raffer und gar nicht so easy wie wir es vorgestellt haben. Wir staunten nicht schlecht… es ging immer höher und höher und endlich erreichten wir den Cinnamon Pass auf 12 640 foot (3852 m) und der Schnee lag noch 3 m hoch an der Piste. Wir waren heilfroh, dass wir den nächstgelegenen Ort Silverton noch vor Dunkelheit erreichten. Und der Campingwart staunte nicht schlecht, denn er war sich sicher, dass der Pass doch noch geschlossen sei !!?? Weiter ging’s ins Herz der Rockies nach Ourey. Hier erholten wir uns in den wunderbaren Hot Springs und liessen die wunderbare Bergkulisse auf uns wirken, einfach herrlich. Da seit einigen Tagen ein kleiner Christbaum im Armaturenbrett mitfährt, mussten wir uns auch dem Problem Alternator stellen. In Grand Janction, also fast um die Ecke, fanden wir einen super Land Cruiser Spezialisten, der uns die Kohle im Alternator ersetzten konnte. Leider gibt’s in der ganzen USA kein Land Cruiser Dieselfahrzeug und so war ein neuer nicht auffindbar. Im absolut genialen Colorado National Monument Nationalpark durften wir ein weiteres Highlight geniessen. Geniale Wanderungen über die Felsen des Sandstein-Canyons werden uns in wunderschöner Erinnerung bleiben. Unser nächstes Ziel war Denver, doch vorher machten wir in Glenwood Springs noch halt und erholten uns beim Wandern in den Bergen und nochmals in den Hot Springs in Town. Alessandra ist so eine Wasserratte, da wollten wir’s nochmals so richtig geniessen. Über den Vail Pass waren es dann nur noch ein paar Meilen nach Denver. Und gerade dieser raubte unserm Cruiser den Saft, denn es dampfte nur noch aus der Motorhaube. Das kann’s doch nicht sein, dass unserem wüstentauglichen und swissalpin geprüften Fahrzeug bei so einem „Högerli“ die Puste rausgeht. Also der Kühler…das nächste Problem. Nur, so einer ist in  den Staaten nicht so leicht aufzutreiben !!! …. Da hilft nur J B Well, das hat uns unser Freund Christoph schon vor der Abreise gesagt. Also flickt Peter mehre Schichten von dieser Wunderpaste auf die dampfenden Löcher und weiter geht’s. Der Kühler funktioniert wieder bestens !!! …. Ja sagen wir mal, er sollte es bis Canada schaffen, denn da sind Ersatzteile für europäische Fahrzeuge wieder leichter zu kriegen ! Bei über 30 Grad genossen wir Denver sehr. Es ist eine lebendige und geschäftstüchtige City mit sehr feinen Restaurants.  Also hier würde es uns auch noch gefallen. Der Cherry Creek State Park Campground war eine kleine Oase zum Nächtigen und der Abschluss machte der Eliche Garden Themenpark mit Sixflags und Karussell, also fun für gross und klein.

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